Rückblick: TheSys auf dem Stuttgarter Symposium

Es war ein hartes Stück Arbeit und wir hatten den Aufwand kräftig unterschätzt. Die letzten zwei Wochen vor dem Symposium waren ziemlich turbulent, da wir parallel zu unseren laufenden Kundenprojekten die Vorbereitungen für unseren Stand auf dem Stuttgarter Symposium abschlossen. Zum Schluss waren wir glücklich, dass dann doch noch alles rechtzeitig fertig wurde. Alle Exponate waren fertiggestellt, die Podeste beschriftet, Bilder und Rückwände montiert und die neuen Infomappen waren aktualisiert und gedruckt. Vielen Dank an unsere Sula, die hier alle Fäden in der Hand hielt.

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Unser Stand auf dem Stuttgarter Symposium am 26. und 27. Februar 2013 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart war ein voller Erfolg. Wir führten viele Gespräche, insbesondere mit den Motorentwicklern, über die Nutzung der Motorabwärme mit einem Rankine-Prozess im Fahrzeug. Unser Doppelwand-Rundrohr-Verdampfer erzeugte als potentielles Serien-Design große Aufmerksamkeit und die Diskussion ging oft deutlich tiefer, als bei Messeauftritten üblich. Wir denken, dass sich hieraus einige neue tiefergehende Kontakte, Diskussionen und auch Entwicklungsprojekte ergeben werden.

Vielleicht ist ja die Zeit noch nicht reif für eine intensivierte Entwicklung und den Einsatz des gezeigten Kombi-Verdampfers. Dennoch, der Einsatz eines kombinierten Rankine-Verdampfers mit einem nachgeschalteten Abgasrückführkühler im heutigen Einbauraum des EGRC mit gleicher Austrittstemperatur – Kompatibilität bezüglich Bauraum, Abgasanschlüsse, Abgasdruckverlust und Abgasaustrittstemperatur – macht Sinn und wird spätestens dann aktuell, wenn die erste Generation Rankine-Abwärmenutzung erfolgreich im Serieneinsatz ist.
Auch unsere Batteriekühler fanden ein großes Publikumsecho. Homogene Oberflächentemperatur ohne Beeinträchtigung der Wärmeübertragungsleistung, und dann noch so ein leichtes und schlankes Design, hier werden wir sicher mit weiteren Partnern die Entwicklung weiterführen.

Das erste Mal stellten wir unsere Aktivitäten auf dem Gebiet Kühlmittelchemie auf einer Messe aus. Probeflaschen zeigten den Vergleich von gealtertem Kühlmittel aus realen Fahrzeugen mit dem Neuzustand. Auch für Nichtchemiker ist offensichtlich, dass sich da kräftig etwas geändert hat und dass diese gebrauchten Kühlmittel für die Komponenten im Kühlsystem nicht gesund sein können. Hier planen wir zukünftig Kühlmittel-Analysesets in Form einer „TheSys Coolant Monitor Box“ anzubieten, um unsere Kunden bei der Qualitätsüberwachung des Kühlmittels in seinen Fahrzeugen und Anlagen zu unterstützen. Nach Rücksendung der Kühlmittelproben werden wir innerhalb von drei Wochen unseren Kunden die chemischen Analyseergebnisse zusammen mit einer Qualitätsbewertung (grün/gelb/rot) zurückmelden.

Nach zwei Tagen taten uns kräftig die Beine weh. Wir sind nicht einmal dazu gekommen, uns fünf Minuten Zeit rauszuschnitzen für eine interne Abstimmung zu unseren sonstigen Tagesthemen. Aber das ist ja wohl ein gutes Zeichen!

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